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São Tomé und Príncipe: Politisches Porträt

13.02.2020 - Artikel

São Tomé und Príncipe (Hauptstadt: São Tomé) ist ein Inselstaat im Golf von Guinea, etwa 200 km westlich der afrikanischen Küste nahe des Äquators.
Landessprachen sind Portugiesisch (Amtssprache) sowie portugiesisch-kreolische Sprachen; Französisch ist verbreitet.
Der seit 1975 von Portugal unabhängige Inselstaat ist mit einer Grundfläche von 1.001 km2 und ca. 200.000 Einwohnern eines der kleinsten und ärmsten Länder weltweit.
Über 95 % der Bevölkerung leben auf der Hauptinsel São Tomé, die Zweitinsel Príncipe wird von rund 7.000 Menschen bewohnt.
Príncipe hat seit 1995 einen Autonomiestatus mit lokaler Regierung und  Regionalparlament, das gelegentlich nach Unabhängigkeit von der Hauptinsel strebt.
Die Zweitinsel fühlt sich benachteiligt, da die Mittel für Entwicklungsprojekte vorrangig an São Tomé  gehen.
2016 wurde Evaristo do Espírito Santo Carvalho im zweiten Wahlgang zum Staatspräsidenten des präsidentiell-demokratischen Inselstaats gewählt. Zentrale politische Themen sind die nur schwach ausgeprägte Staatlichkeit sowie gute Regierungsführung einschließlich Bekämpfung der Korruption.

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