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Gabun: Politisches Porträt

13.02.2020 - Artikel

Das seit 17.08.1960 unabhängige Gabun ist ein im regionalen Vergleich politisch stabiler Staat in Zentralafrika mit Staats- und Verwaltungsstrukturen nach französischem Vorbild, reichen Bodenschätzen und ausgedehnten tropischen Regenwäldern, die rund 90 % des Staatsgebiets bedecken.

Von den rund zwei Millionen Einwohnern leben rund ein Drittel in der Hauptstadt Libreville.
Das Land wird seit 1967 von der Familie Bongo regiert. Präsident Ali Bongo übernahm sein Amt 2009 von seinem verstorbenen Vater und wurde durch nicht unumstrittene Wahlen 2016 darin bestätigt. Die Präsidentenpartei « Parti Démocratique Gabonais » (PDG) ist die stärkste politische Kraft im Land.

Große Erdölvorkommen machen Gabun statistisch zu einem der reichsten Länder Afrikas, jedoch mit sehr ungleicher Einkommensverteilung. Die Regierung ist bestrebt, die einseitige Abhängigkeit von Ölexporten zu verringern und die Wirtschaft zu diversifizieren. Die nachhaltige Nutzung des tropischen Regenwaldes und der Ausbau der Infrastruktur zur Verbesserung der Investitionsbedingungen sind Teil der Strategie. Die Regierung hat sich auch die Bekämpfung der grassierenden Korruption auf die Fahnen geschrieben.

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